AG Biochemische Ökologie und Molekulare Evolution

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Giftige Symbiose

März 2015

Kieler Studie zeigt: Mikrobe des Jahres verantwortlich für Pflanzengifte

Eine Arbeitsgruppe der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) um den Professor Dietrich Ober hat herausgefunden, dass Symbiosen von Pflanzen und Bakterien nicht nur, wie bisher vermutet, für die Bindung von Nährstoffen, sondern auch für die Produktion von Pflanzengiften verantwortlich sein können. Die Ergebnisse wurden im renommierten Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS) veröffentlicht. Hier weiterlesen

Wie entstehen neue Pflanzeninhaltsstoffe?

21.02.2013

Evolution von Biosynthesewegen für pflanzliche Naturstoffe

Pflanzen produzieren eine große Vielfalt an giftigen Inhaltsstoffen, von denen einige von nur wenigen oder sogar nur einzelnen Pflanzenarten gebildet werden. Diese zum Teil komplexen chemischen Verbindungen wurden in der Evolution als Verteidigung der Pflanze gegen gefräßige Feinde, zum Beispiel Insekten, ausgebildet und in ihrer Wirkung immer weiter optimiert. Hergestellt werden diese Stoffe von Proteinen, die ihre Synthese katalysieren. Doch woher kommen die Gene, die diese Proteine steuern und die vor allem in nur wenigen Arten aktiv sind? Eine Quelle scheint die Verdopplung vorhandener Gene zu sein, die an die neue Funktion angepasst werden. Dies hat jetzt eine Forschungsgruppe des Botanischen Instituts der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) genau untersucht. Hier weiterlesen

Fressen, um nicht gefressen zu werden

Februar 2012

Kieler Biologe findet neues Enzym zur Nutzung pflanzlicher Gifte durch Tiere

Spezielle Insekten wie die afrikanische Harlekinschrecke oder der Karminbär, ein heimischer Nachtfalter, fressen giftige Pflanzen, um sich vor Fraßfeinden zu schützen. Eine Arbeitsgruppe am Botanischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) veröffentlicht gemeinsam mit Wissenschaftlern der Technischen Universität Braunschweig und des City University College, New York, Ergebnisse zu diesem Phänomen. Hier weiterlesen